Nicht zuletzt aufgrund des rasanten Aufschwung des Internet in den letzten 25 Jahren ist der moderne Mensch einer ihn völlig überfordernden Informationsflut ausgesetzt. Auch die Marketer der Welt haben längst erkannt, dass sie die traditionellen Kommunikationswege verlassen und die Möglichkeiten des World Wide Web nutzen müssen, um zu ihren Kunden vorzudringen. Aber nach welchen Kriterien bestimmt sich letztlich der Erfolg der Online-Vermarktung?

Genannt sei hier das Stichwort Tracking. Der Begriff stammt, woher sonst, aus dem Englischen und bedeutet in seiner Verwendung für den Online-Bereich die Beobachtung des Nutzerverhaltens. Der Marketer erhält alle Informationen darüber, auf welche Weise der User die Websites tatsächlich nutzt. Die für das Online Marketing relevanten Daten sind bekanntermaßen die Besucherzahlen (Visits), die Seiten, die der Besucher innerhalb der Website oder des Weblogs aufruft (Page Impression) oder die Verweildauer des Users auf der jeweiligen Seite ist.

Die Tracking Maßnahmen sind für den Marketer unverzichtbar, um die Qualität seiner Online Kampagne richtig bewerten zu können. Ein hoher Wert in der Besucherstatistik bedeutet noch längst keinen Erfolg. Was den Printmedien die Auflage und den audio-visuellen Medien die Einschaltquoten sind, scheinen die Besucherzahlen für Websites und Weblogs zu sein. Dies jedoch als einzigen Maßstab zu deklarieren, verkennt die Eigenheiten des Internets.

Die Besucherzahlen einer Website können noch so hoch sein, wenn die Mehrheit der Leser die Seite jedoch unmittelbar wieder verlässt, die Absprungrate also ungewöhnlich hoch ist, dann muss dies für den Marketer ein deutliches Indiz dafür sein, dass die Usability/ Besucherführung einer Website fehlerhaft ist. Der Erfolg der Marketingstrategie bemisst sich daher aus der Betrachtung verschiedener quantitativer und qualitativer Komponenten und nicht einzig am Wert der Besucher und der damit vermeidlich intendierten Reichweite.

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