Das Freizeitverhalten der 12- bis 30-Jährigen hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Konsolenfreaks, Computernerds und Onlinezocker sind aber nach einer brandneuen Studie, die eben exklusiv auf der EMEX präsentiert wurde, nicht die klischeehaft verpickelten Kellerkinder. Vielmehr gehen sie eben so gern aus wie ihre gleichaltrigen Freunde, schauen DVDs und lesen auch ganz gerne ein Buch. Was auch daran liegen kann, dass es die scharfe Trennung zwischen Gamer- und Nicht-Gamer gar nicht mehr gibt. Die spielende Zielgruppe, die sich für spezielle Marketingformen wie Advertising-Games erschließt, wird demzufolge immer größer. Und die Formen auch: Ad-Games, die hundertprozentig die Marke dahinter erkennen lassen, statisches InGame-Advertising oder die dynamische Variante davon – wo soll man als Unternehmen am besten investieren? Carsten Szameitat präsentierte mit den Ergebnissen der Studie auch hilfreiche Tipps: Logos funktionieren bei FIFA ‘08 besser als verschriftete Claims; in schnelleren Rennsimulationen wie Need for Speed sollte das werbende Unternehmen nicht nur auf klare und leicht erkennbare Logos setzen, sondern auch auf die Platzierung an der Strecke achten: „Wer langsam fährt, erkennt auch mehr“, so Carsten Szameitat „sinnvoll ist InGame-Advertising deshalb nur an den wirklich exponierten Schlüsselstellen im jeweiligen Spiel. Dort ist diese Werbeform allerdings äußerst effektiv.“ Hinter das Tor zum Beispiel. Dann wird das Elfmeterschießen auch marketingtechnisch zum Volltreffer.
Game Advertising
Beitrag von Redaktion am 27. August 2008
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